Mit dem Cicero geht’s jetzt Vorwärts

12Jun10

Sie haben es geschafft. Das Dream-Team: vier gestandene Männer im reifsten Mannesalter. Champagner-Sozialisten nennt man sie. Der Schweizer Verleger Ringier ist die Nummer 1. Er ist so reich geworden, dass er sich romantisch-sozialistische Träume wirklich leisten kann. Während er mit den Schönen und den Reichen und den Federers verkehrt, zieht sein persönlicher Berater Frank A. die Strippen. Eine Strippe hört auf den Namen Gerhard. Und Gerhard sitzt 2005 gerade noch im Bundeskanzleramt, als die Redaktion des Cicero höchstoffiziell durchsucht wird. Was großes Aufsehen erregt und die Popularität des Blattes stark ansteigen lässt. Gut, manche denken, Gerhards Rolle bei diesem Stunt sei überschätzt. Aber seinen gut dotierten Beratervertrag bei Ringier kriegt er dann doch.

Fast Forward. 2009/10. Der Cicero steht so gut da, dass Wolfram Weimer, der unter Frank A. Chefredakteur sein durfte, zum Focus gehen kann. Und sein Nachfolger wird – der vierte Mann im Quartett: Michael Naumann. Mit dem Cicero geht’s jetzt Vorwärts. Ciao Cicero.

PhS © Chamisso Akademie

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