Warum die CDU so ängstlich ist

28Mai10

Man möchte nicht als nationalistisch oder gar rechtsradikal bezeichnet werden. Was hierzulande aber leicht passieren kann. Und deswegen hält man sich ängstlich mit Äußerungen zurück, die das deutsche Interesse zu sehr in den Vordergrund rücken könnten.

Man möchte auch nicht als Spießer dastehen. Ein Mensch wird im Münchner U-Bahnhof halb totgetreten und das Feuilleton der Zeit schreibt: Das geschieht dem Spießer recht. Also bemüht man sich, was dem Feuilleton der Zeit nicht gefallen möchte, brav zu unterdrücken – und sein Familienbild anpasslerisch umzumodeln.

Man möchte sich unter keinen Umständen mit einer politisch unkorrekten Bemerkung erwischen lassen. Das gibt schlechte Noten von denen, die den Schatz des politisch Korrekten bewachen. Also wird alles vergessen, was eventuell anecken könnte. Tabus bleiben Tabus und Demographie ein Fremdwort. Aufklärung? Nein danke.

Man möchte schließlich auch nicht mehr so richtig als christlich angesehen werden. Das kommt bei den Atheisten nicht gut an und manche Muslime mögen es auch nicht. Also hält man sich lieber ängstlich zurück. Und passt sich einem Zeitgeist an, der selbst nicht weiß, was er eigentlich will.

PhS © Chamisso Akademie

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